Archive for the ‘musik’ Category

Icke & Er – Richtig Geil

24. Juli 2009

ich bin kein berliner, deswegen kann ich nicht so den starken bezug zu icke & er aufbauen. aber ihre musik besitzt doch mehr als nur diesen lokalen aspekt und auch noch mehr als nur humor. denn so witzig finde ich das eigentlich gar nicht. aber es ist irgendetwas da, von dem ich denke: das ist gut gemacht. ich weiß zwar nicht genau was das ist, aber es ist da. die beats und vor allem die raps sind ja technisch gesehen nicht unbedingt stark. aber sie haben auch nicht den anspruch. vielleicht ist es das: diese bescheidenheit und, ich würde soweit gehen, menschlichkeit. icke & er sind viel näher dran an dem menschen, der uns jeden tag begegnet, als wahrscheinlich jeder andere musiker – und trotzdem sympathisch, das ist wohl die größte kunst.
icke & er – richtig geil [zshare]

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PS: falls ihr das lest, widersprecht mir ruhig auch mal! manchmal spinne ich mir auch einfach nur irgendnen scheiß zurecht.

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Diego Bernal – For Corners

20. Juli 2009


Wer gerne Hiphopproduktionen von Dilla, Blu, Madlib und Konsorten mag, sollte sich dieses Instrumentalalbum von Diego Bernal aus San Antonio, TX, anhören und runterladen – und zwar absolut kostenlos.

Diego Bernal – The Pause Tape Trainer
album zip file
und albumartwork nicht vergessen
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Bonobo – The Keeper

19. Juli 2009


Entspannter gehts nicht mehr.

Noch einmal ganz kurz über Michael Jackson

19. Juli 2009

So… Jetzt, da alle sich beruhigt haben, kann ich wieder über Michael Jackson posten. Nur einmal, danach ist Schluss. Versprochen. Und es geht auch nur um Musik.
Diese 4 Tributes an Michael kann man sich mal anhören, selbst wenn man das Gerede satt hat.
John Robinson – The One [zshare]
The Roots & Erykah Badu – Wanna Be Where You Are [zshare]
Georgia Anne Muldrow – King\'s Ballad [zshare]
Dwele – Human Nature [zshare]
Das wars auch schon. Hat doch nicht weh getan, oder?

Cymraeg/Welsh/Walisisch

18. Juli 2009

Als Sprecher des Katalanischen bin ich auch ein Freund von anderen Sprachen, die oftmals übersehen werden. Deswegen präsentiere ich hier mal was auf Walisisch. Der einzige Mensch, den ich kenne, der in dieser Sprache singt, ist Gruff Rhys von den Super Furry Animals. Obwohl er bei den SFA hauptsächlich englisch singt, gibt es auch den ein oder anderen walisischen Song der Band und er hat sogar ein Soloalbum komplett auf walisisch aufgenommen, „Yr Atal Genhedlaeth“ heißt es. Ich verstehe natürlich kein Wort davon, aber Ortsnamen, wie Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch oder Gorsafawddacha’idraigodanheddogleddollônpenrhynareurdraethceredigion, sind doch wunderschön. Genauso wie dieses Lied.

Super Furry Animals – Torra Fy Ngwallt Yn Hir [zshare]

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James Yorkston – Martinmas Time

15. Juli 2009


Sehr schönes Video, das den Fokus stark auf den handwerklichen Aspekt des Musikmachens legt, der bei der ganzen Plastikmusik, die man jeden Tag hört, ein wenig verloren geht. Diese sinnvolle Reduzierung aufs Wesentliche ist auch deshalb interessant, weil dabei zahlreiche, teils aus der Mode gekommene Instrumente, wie Flöte, Leier?, Akkordeon, zum Einsatz kommen, ohne dabei die „normalen“, wie Gitarre, Klavier, Gesang, zu vernachlässigen. Das Lied ist natürlich auch toll.

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…And You Will Know Us By The Trail Of Dead im King Georg am 13.07.09

14. Juli 2009

…Trail Of Dead waren in Köln und ich war dank Intro dabei, hab nämlich bei deren Ticketverlosung gewonnen. Stattgefunden hat das ganze im King Georg (nähe Ebertplatz), einer Kneipe wie man sie sich wünscht, mit Ledercouches, großem Kronleuchter, langem Tresen, schummriger Atmosphäre, nicht zu groß, knapp über 100 Leute durften nur rein (Presse und glückliche Verlosungsgewinner).
Bevor es losging konnte man sich ein paar von Conrad Keelys (Sänger der Band) Kunstwerken (s.o.) anschauen, die er größtenteils mit Kugelschreiber(!) gefertigt hat und auch anschließend limitierte und signierte Drucke erwerben. Sehr schön das ganze, aber die meisten waren dann doch wegen der Musik da.
Da in der Kneipe wohl normaler keine Konzerte stattfinden war einiges improvisiert, so wurde aus einem Tablett ein Gong und eine Kühlbox zum Allround-Percussion-Instrument und es wurden nicht eigene Akustikgitarren gespielt. Es war also schon ein bisschen was besonderes und auch was intimeres, denn aufgrund der Größe der Bar war man schon ziemlich nah dran am Geschehen und es gab auch mehr Kommunikation zwischen Band und Publikum.
Als sie dann angefangen haben zu spielen war ich schon ein wenig geplättet, der zweite Song „Bells Of Creation“ war dann sogar noch besser und ich dachte, das wird das Konzert meines Lebens. Wurde es leider nicht, denn was so vielversprechend begann, konnte letztendlich nicht die Erwartungen erfüllen. Grund dafür waren die langen Pausen zum Gitarrenstimmen zwischen den Liedern. Auch haben es die Bandmitglieder (Jason seis verziehen, es war sein Geburtstag) ein bisschen an Professionalität mangeln lassen. Etwas proben vorher hätte nicht geschadet, das haben sie selbst so gesagt und es stimmt nunmal auch. So konnte nicht jeder Song ganz überzeugen. Das Publikum hat trotzdem eine Zugabe verlangt, die dann auch gewährt wurde. Denn gut wars allemal, aber mit Raum nach oben.
Ein bisschen haben mich …Trail Of Dead damit der Illusion beraubt, Musiker könnten jederzeit ihre Musik spielen und müssten sich nicht vorbereiten. Tja… – aber es gibt ja immer noch Studioaufnahmen.

…Trail Of Dead – Bells Of Creation [zshare]

TV On The Radio – Dreams

12. Juli 2009

„Dear Science,“ galt 2008 zu Recht als eins der Alben des Jahres und war ziemlich erfolgreich. Der meines Erachtens beste Song von TV On The Radio stammt aber von ihrem ersten Album „Desperate Youth, Blood Thirsty Babes“ und sollte keinesfalls in Vergessenheit geraten.
Tv On The Radio – Dreams [zshare]

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Giggs ft. Mike Skinner – Slow Songs

11. Juli 2009

Nice Sweater, Mike!

Ebony Bones – Bone Of My Bones

11. Juli 2009

Ebony Bones ist die neue Sensation aus London. So etwa im Stil von M.I.A (der Vergleich ist unumgänglich) oder Santogold Santigold macht sie Songs auf durchgedrehten Beats, die sich an allem bedienen was es so gibt. Dieselbe Qualität, wie die beiden genannten Künstlerinnen, erreicht sie dabei noch nicht ganz, aber die stehen bei mir auch sehr hoch in der Sympathie und die muss man sich erstmal erarbeiten. Songtitel wie „Don’t Fart On My Heart“ und eben jene Beats sind positiv zu erwähnen, was das Songwriting betrifft, kann man jedoch noch Schwächen ausmachen. Der Song „We Know All About You“ sticht für mich am meisten heraus und begeistert vor allem durch den Beat und weniger durch den Gesang, was man auch für das gesamte Album sagen kann. Gut ist es trotz kleiner Schwächen (oder vielleicht ist es auch Geschmacksache) doch. Freunde von tanzbaren Beats aus dem Bereich Baile Funk/Hiphop/Pop/House?, sollten hier einmal reinhören.

Ebony Bones – We Know All About You [zshare]

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