Posts Tagged ‘album’

Ebony Bones – Bone Of My Bones

11. Juli 2009

Ebony Bones ist die neue Sensation aus London. So etwa im Stil von M.I.A (der Vergleich ist unumgänglich) oder Santogold Santigold macht sie Songs auf durchgedrehten Beats, die sich an allem bedienen was es so gibt. Dieselbe Qualität, wie die beiden genannten Künstlerinnen, erreicht sie dabei noch nicht ganz, aber die stehen bei mir auch sehr hoch in der Sympathie und die muss man sich erstmal erarbeiten. Songtitel wie „Don’t Fart On My Heart“ und eben jene Beats sind positiv zu erwähnen, was das Songwriting betrifft, kann man jedoch noch Schwächen ausmachen. Der Song „We Know All About You“ sticht für mich am meisten heraus und begeistert vor allem durch den Beat und weniger durch den Gesang, was man auch für das gesamte Album sagen kann. Gut ist es trotz kleiner Schwächen (oder vielleicht ist es auch Geschmacksache) doch. Freunde von tanzbaren Beats aus dem Bereich Baile Funk/Hiphop/Pop/House?, sollten hier einmal reinhören.

Ebony Bones – We Know All About You [zshare]

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Maximo Park – Quicken The Heart

23. Juni 2009

Man könnte jetzt sagen, hier haben sie ein bisschen was verändert, da haben sie sich ein wenig entwickelt, das ist neu,… Aber wozu? Die Veränderung ist so klein, dass sie kaum wahrnehmbar ist. Wichtig ist festzuhalten, dass Maximo Park immer noch die alten sind und nichts verlernt haben. Wer also „A Certain Trigger“ und „Our Earthly Pleasures“ kennt und mag, weiß genau, was er bekommt, und kann sich an den neuen Songs genauso sehr erfreuen wie an den alten. Wer irgendetwas neues erwartet, wird in dieser Hinsicht enttäuscht, wird aber durch ein weiteres tolles Album ausreichend entschädigt. Ein Gewinn für alle.
Maximo Park – Calm

Kristofer Åström – Sinkadus

8. Juni 2009

Es wird Zeit, dass hier mal Alben besprochen werden. Schließlich handelt es sich dabei ja um die höchste und schwierigste Kunst eines Musikers.

Den Anfang macht der Schwede Kristofer Åström, diesmal wieder ohne den Hidden Truck.
Kurze spanische „Presentación“ vorneweg. Dann zeigt „Come Out“ – nach langem Intro mit Trommelwirbeln – Kristofer Åström von seiner besten Seite: ruhig, melancholisch und in Begleitung der wunderbaren Britta Persson, einzig die Gitarren klingen ein wenig anders. Man ahnt aber trotzdem nicht mit welcher Wucht gleich zu Anfang des nächsten Songs („The Party“) die verzerrten Gitarren losbrettern werden. Sowas kennt man von Kristofer Åström mit oder ohne Hidden Truck eigentlich nicht, zumindest nicht außerhalb seiner Rockband Fireside. So laut wirds danach zwar nicht wieder. Aber auch die folgenden Songs sind etwas beschwingter als gewohnt, hier und da kommen die Gitarren etwas lauter durch („Big Lie,Idiot Die“) und Britta Persson taucht wieder im Hintergrund auf („When Her Eyes Turn Blue“, „Hard To Live“). Ab jenem Song „Hard To Live“ werden die Songs dann länger und ruhiger. Das Country-eske vom Vorgänger kommt im 7:28min langen Song „Me & The Snakes“ und dem letzten Song „Old Man’s Car“ am deutlichsten durch, stört aber nicht. Überhaupt bietet Kristofer Åström hier in ungekannter Vielfältigkeit einen Querschnitt seines ganzen Schaffens bisher (immerhin 13 Alben seit 94, zähle ich). Kein einziger Ausfall dabei. Hut ab dafür.
Einen Favoriten rauszupicken ist schwer, die Single „Twentyseven“ umfasst das Album eigentlich am besten, ich wähle aber das ruhigere „Hard To Live“, denn auch wenn der insgesamt rockigere Sound dem Album guttut, ist es immer noch die ruhige, melancholische Seite, die mich am meisten bei ihm beeindruckt. Aber das ist wohl Geschmacksache.

Hard To Live

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Bloc Party – Intimacy

21. August 2008

plötzlich ist es also da das neue bloc party album. als digitaler release natürlich nur. cd kommt nach. gegen geld, versteht sich. und man muss wohl ne kreditkarte besitzen. mercury ist mit drauf. ich hör es gerade zum ersten mal. kann leider noch nichts sagen. albumcover habe ich auch irgendwie noch nicht gesehen. aber hier die tracklist.

1. Ares
2. Mercury
3. Halo
4. Biko
5. Trojan Horse
6. Signs
7. One Month Off
8. Zepherus
9. Better Than Heaven
10. Ion Square

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