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Haldern Vorfreude

17. April 2009


Das Haldern ist von allen Festivals auf denen ich war (3x Hurricane, 1x Bizarre, 1x Haldern) bisher mein Favorit. Weil es so klein ist, ist sehr vieles wesentlich entspannter.
Vom Bahnhof Haldern bringt ein kostenloser Shuttle-Service dein Gepäck zum Festival und gibt dir ein ebenfalls kostenloses Wegbier mit (da oben trinkt man zwar Alt, aber dem geschenkten Gaul…). Den Weg zum Festival muss man zwar selbst gehen, aber das ist auch der einzige längere Weg den man machen muss, denn anders als bei Riesenfestivals, wie z.B. dem Hurricane, gibts keine langen Wege vom Zeltplatz zu den Bühnen, zu den Toiletten, zum Merchandise, zu den Bierständen, zum Parkplatz und wieder zurück. Man kann sogar das Auto neben dem Zelt abstellen.
Alles ist also relativ nah beieinander und man kann sich sehr frei bewegen und muss vll mal Schlange stehen, aber man wird nicht in Menschenmengen zerdrückt, wie anderswo.
Es ist auch ein anderer Typ Mensch, der auf ein solches Festival geht. „Asis“ sieht man eigentlich gar nicht. Im Fokus steht mehr die Musik als die Sauferei. Ich habe auf dem Haldern, wo halb soviele Bands spielen, doppelt soviele Bands gesehen, wie auf dem Hurricane; ohne mich dabei abzuhetzen oder auf irgendetwas zu verzichten (Alkohol, Essen, Aussschlafen, Baden Gehen…) und ich habe dabei tolle Bands entdeckt, die ich vorher nicht kannte, wie z.B. Get Well Soon, Friska Viljor, The Maccabees oder The View.
Und es ist ein bisschen günstiger. Dieses Jahr möchte ich wieder hin, auch wenn andere die größeren Namen haben. Deftones sind zB auf dem Highfield:( Dafür würde auf dem Haldern nie so ne Scheiße spielen, wie Within Temptation, Apocalyptica, Culcha Candela, Duffy oder so.

Jetzt aber zur Musik! Die ist immer noch das beste Argument fürs Haldern.
je 1 Lied jedes bisher bestätigten Künstlers zur Vorbereitung oder Entscheidungserleichterung


ich unterbreche hier, weil es eine sehr lange Liste ist. Junip ist übrigens die Band von José González (more…)

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Take It To The Streets

29. Oktober 2008

Musikmachen auf der Straße ist jetzt en vogue.

Looptroop tuen es und missbrauchen dabei alles mögliche als Instrumente.

Lykke Li bringt den Trend von Schweden nach LA zu Bon Iver.

Beides schöne Versionen.