Posts Tagged ‘köln’

Neue Hoffnung

18. August 2009

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Schon dieses Wochenende darf ich mich ein wenig über den Verlust hinwegtrösten und am Rudolfplatz in Köln anlässlich der Gamescom Konzerte von Twin Atlantic, Kilians, Donots, Rival Schools und Tomte sogar für umsonst bestaunen. Moneybrother, der auch auftritt, wird mir leider entgehen, da sein Konzert zeitgleich mit den Rival Schools geplant ist. Dennoch bin ich voller Vorfreude und diesmal gelten keine Ausflüchte.

Thees hilft mir bestimmt weiter und ich hoffe sehr er spielt dieses Lied: Tomte – Du bist den ganzen Weg gerannt [zshare]

mehr info zu den Konzerten

…And You Will Know Us By The Trail Of Dead im King Georg am 13.07.09

14. Juli 2009

…Trail Of Dead waren in Köln und ich war dank Intro dabei, hab nämlich bei deren Ticketverlosung gewonnen. Stattgefunden hat das ganze im King Georg (nähe Ebertplatz), einer Kneipe wie man sie sich wünscht, mit Ledercouches, großem Kronleuchter, langem Tresen, schummriger Atmosphäre, nicht zu groß, knapp über 100 Leute durften nur rein (Presse und glückliche Verlosungsgewinner).
Bevor es losging konnte man sich ein paar von Conrad Keelys (Sänger der Band) Kunstwerken (s.o.) anschauen, die er größtenteils mit Kugelschreiber(!) gefertigt hat und auch anschließend limitierte und signierte Drucke erwerben. Sehr schön das ganze, aber die meisten waren dann doch wegen der Musik da.
Da in der Kneipe wohl normaler keine Konzerte stattfinden war einiges improvisiert, so wurde aus einem Tablett ein Gong und eine Kühlbox zum Allround-Percussion-Instrument und es wurden nicht eigene Akustikgitarren gespielt. Es war also schon ein bisschen was besonderes und auch was intimeres, denn aufgrund der Größe der Bar war man schon ziemlich nah dran am Geschehen und es gab auch mehr Kommunikation zwischen Band und Publikum.
Als sie dann angefangen haben zu spielen war ich schon ein wenig geplättet, der zweite Song „Bells Of Creation“ war dann sogar noch besser und ich dachte, das wird das Konzert meines Lebens. Wurde es leider nicht, denn was so vielversprechend begann, konnte letztendlich nicht die Erwartungen erfüllen. Grund dafür waren die langen Pausen zum Gitarrenstimmen zwischen den Liedern. Auch haben es die Bandmitglieder (Jason seis verziehen, es war sein Geburtstag) ein bisschen an Professionalität mangeln lassen. Etwas proben vorher hätte nicht geschadet, das haben sie selbst so gesagt und es stimmt nunmal auch. So konnte nicht jeder Song ganz überzeugen. Das Publikum hat trotzdem eine Zugabe verlangt, die dann auch gewährt wurde. Denn gut wars allemal, aber mit Raum nach oben.
Ein bisschen haben mich …Trail Of Dead damit der Illusion beraubt, Musiker könnten jederzeit ihre Musik spielen und müssten sich nicht vorbereiten. Tja… – aber es gibt ja immer noch Studioaufnahmen.

…Trail Of Dead – Bells Of Creation [zshare]

Those Dancing Days Konzert im Luxor, Köln am 21.04.09

24. April 2009


Those Dancing Days waren wieder in Köln und konnten diesmal schon das Luxor füllen, das deutlich größer ist als das MTC. Kein Wunder. Denn diesmal hatten sie ja schon ein Album veröffentlicht und ein tolles noch dazu.
Vorband war zunächst einmal eine lokale Band aus Köln: Beeline. Eine Indie-Band, mit nicht ganz so eingängigen Melodien wie TDD, auch ein bisschenmehr Hang zum Krach, und bei einem Song wurde sogar Trompete gespielt, was mir besonders gut gefiel.
Die Mädels waren dann aber das Highlight des Abends, und zwar nicht nur optisch. Hinreißend haben sie ihre tollen Tanznummern vorgetragen, diesmal sogar das Britney-Cover Toxic, und haben auch die kurze Unterbrechung, als Cissi ihr Bassdrum-Pedal geschrottet hat, gekonnt mit Musik und Tanz überbrückt. Hitten gefällt mir nach wie vor besonders gut, aber auch die Zugaben Tasty Boy und Dischoe (als Medley) und natürlich Those Dancing Days haben richtig Spaß gemacht. Nächstes Mal bin ich sicher wieder dabei

Friendly Fires im Luxor am 04.03.09

11. März 2009

Spät kommt mein Konzertbericht zu den Friendly Fires. Früh hingegen war ich schon im Luxor und konnte mir die ganze erste torlose Spielhälfte zwischen Bayer und Bayern ansehen (4:2 Endstand) noch bevor die Vorband überhaupt anfing. Wax Stag, die Vorband -person empfahl sich durch schönes Schlagzeugspiel zu Shoegazersounds vom Band und machte Lust auf mehr. Mehr Personen standen bei den Friendly Fires auf der Bühne und machten ordentlich Dampf, spielten „Jump In The Pool“ schon früh in ihrem Set, dessen Highlights für mich die Songs „White Diamonds“ und „On Board“ waren und das sie mit dem – wie ich finde – überschätzten „Paris“ beendeten. Eine Zugabe gabs auch noch. Ich weiß nicht mehr den Songnamen, aber es war ein schöner Abschluss des Konzerts, bei dem es nochmal ein bisschen schneller und lauter wurde. Insgesamt dauerte das Konzert leider nur eine 3/4-Stunde, was aber auch normal ist bei einer Band, die erst ein Album veröffentlicht hat. Die eine oder andere eingestreute Coverversion (von Lykke Li vielleicht) hätte das Konzert etwas verlängern und aufwerten können, aber man kann der Band auch nicht verübeln, dass sie lieber eigenes Material spielt, und das gefiel ja auch durchaus. Wieder zuhause hatte ich dann sogar noch die Möglichkeit die zweite Hälfte des Spiels Barça gegen Mallorca zu sehen und kam noch in den Genuss eines Tores von Lionel Messi, das Barça trotz des 1:1-Unentschiedens den Weg ins Pokalfinale gegen Bilbao ebnete.

Alphabeat Konzert im Luxor, Köln, am 07.10.08

7. Oktober 2008

mein erstes mal im luxor (seit es nicht mehr prime club heißt). eigentlich alles wie immer, außer das jetzt vorne raucherbereich ist und hinten, wo die bühne steht, nichtraucher-.

zum konzert (interessanter): das erste, das auffällt, sind die vielen leute vor und auf der (kleinen) bühne. darunter ein drummer, ein bassist, ein keyboarder, ein gitarrist, ein sänger (und perkussionist) und eine sängerin. macht 6 insgesamt (die zahl der fans weiß ich jetzt nicht so genau). wer von denen bedient jetzt eigentlich den drumcomputer? man weiß zwischendurch gar nicht wer was spielt, da sie mehrmals die stationen wechseln. das macht aber gar nichts da sie eine gute performance abliefern. besonders der sänger überzeugt durch einsatz und läuft der (süß-dreinschauenden) sängerin den rang als frontperson ab, wenn er in einem tranceartigen zustand mit geschlossenen augen sein tamborin schwingt oder auf eine monitorbox steigt und das publikum bis zur extase anheizt. vielleicht auch weil man die sehr kleine sängerin gar nicht zu gesicht bekommt. insgesamt gefällt die band vor allem wegen ihrer spielfreude; was als studioversion ehrlich gesagt weniger überzeugt, weil zu einfach, zu poppig, zu bubblegum, zu wasweißich.., macht live viel spaß. dabei stechen für mich vor allem ihre hits, 10000 Nights und Fascination, die sie dann, zugegeben, doch haben, heraus. das konzert ist nach einer guten stunde (es gab keine vorband) vorbei. insgesamt ein schönes, kurzweiliges konzert.

weil ich keine fotos habe, habe ich einfach das fascination-video vorangestellt. hatte nix besseres.

Those Dancing Days Konzert im MTC, Köln am 17.08.08

18. August 2008

das MTC enttäuscht niemals! nur tolle konzerte habe ich da bisher gesehen (so viele warens nicht, bloß teitur mit glen philips und el-p). das fängt schon bei der vorband an. The Audience kannte ich vorher nicht, haben von der ersten sekunde an mitgerissen. der sänger war sehr engagiert dabei. ein wunder, dass der nicht umgekippt ist. der wankte schon nach zwei songs und konnte kaum noch sprechen während der ansagen zwischendurch, so sehr hat der sich reingehängt bei seiner gesangs- und tanzperformance. soviel begeisterung steckt an. besonders gut gefiel die interpretation von diamonds are forever. spitzen vorband also schonmal.

und dann kamen Those Dancing Days, die fünf hübschen, jungen Schwedinnen von denen ich vorher auch nur 6 lieder kannte. die haben sie alle gespielt. abgehakt. aufgefallen ist die neue single „Home Sweet Home„, die ich noch nicht kannte, obwohl die schon ne weile online war. und auch alles andere war großartig. mein persönliches lieblingslied bleibt „Hitten„, das sie live etwas ruhiger begonnen haben als auf der ep. tolles konzert. unglaublich wie die singen kann und was die für tolle lieder haben, leider nur so wenige deswegen war das konzert auch ziemlich früh vorbei. schade, aber dafür hab ich ein schönes t-shirt und ein foto mit linnea und rebecka. ich brauche unbedingt auch noch das album mit dem schönen titel „in our space hero suits“. sterbe vor ungeduld.

fotos: (more…)